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fördert ehrenamtliches Engagement in Deutschland

Deutscher Bürgerpreis

Die Preisträger


Die Preisträger für den Deutschen Bürgerpreis 2016 sind am 13. Dezember 2016 im ZDF-Zollernhof ausgezeichnet worden. In der Kategorie Alltagshelden gewann das Projekt "Konstanz 38 integriert e.V." Den zweiten Platz erhielten der "Runder Tisch Berkenthin" aus Schleswig-Holstein sowie der "Verein Streetbolzer e. V." aus Kassel. Für U21 wurde das Projekt Lebenswege Jena ausgezeichnet, die zweiten Plätze gingen an "da-sein.de" und "Speyer ohne Rassismus - Speyer mit Courage". Für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement erhielt Delio Miorandi aus Raunheim den Preis für das Lebenswerk.  

Alltagshelden 83 Konstanz integriert e. V.

Ein eigenes Zimmer, eine gemütliche WG-Küche, ein eigenes Klingelschild: Dieser Traum wurde in diesem Jahr für knapp 80 Geflüchtete in Konstanz Wirklichkeit. Zu verdanken haben sie dies dem Engagement der Initiative „83 – Konstanz integriert“. Sie vermittelt privaten Wohnraum an anerkannte Geflüchtete.

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Alltagshelden Runder Tisch Berkenthin

Als die Berkenthiner Bürger beschlossen, sich für Geflüchtete zu engagieren, lautete die große Frage: Wie? Vorbilder gab es kaum. Also beschlossen sie, systematisch vorzugehen – und gründeten einen Runden Tisch. Heute ist er der wichtigste Ansprechpartner für die Betreuung von Geflüchteten.

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Alltagshelden Streetbolzer e. V.

Fußballspielen heißt Gemeinschaft leben. Aber Rassismus und andere Formen von Diskriminierung sind auch im Fußball allgegenwärtig. Dagegen gehen die Streetbolzer aus Kassel bewusst vor. Unter dem Motto „kreativ – fair – antirassistisch“ veranstalten sie jährlich rund 20 Straßenfußballturniere.

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U21 da-sein.de

Die Webseite „da-sein.de“ des Ambulanten (Kinder-)Hospizdienstes Oldenburg bietet trauernden jungen Menschen Begleitung und Austausch. Dies geschieht via E-Mail mit ehrenamtlichen, geschulten Gleichaltrigen. Unter dem Motto „Schreiben statt Schweigen“ stehen sie ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung.

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U21 Lebenswege Jena

Im Januar 2015 starteten zehn Kinder und Jugendliche in Jena ein Medienprojekt zum Thema „Flucht, Vertreibung und Neuanfang“. Sie wollten die Parallelen der Fluchterlebnisse der Senioren der jüdischen Gemeinde ihrer Stadt und syrischer Flüchtlingskinder sichtbar machen. Daraus entstand ein berührender Film.

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U21 Speyer ohne Rassismus

Schüler aus Speyer wollten ihre Heimatstadt zur ersten „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ in Rheinland-Pfalz machen. Der Titel ist Anerkennung und Ansporn zugleich. Die Jugendlichen veranstalten den „Poetry Slam statt Rassismus“, Spieletage mit Flüchtlingskindern und interkulturelle Abende.

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Lebenswerk Delio Miorandi

Eigentlich wollte Delio Miorandi nur ein Jahr in Deutschland bleiben. Geboren 1938 in Rovereto kam er 1959 als Soziologiestudent mit einem Stipendium nach Deutschland: und schuf Strukturen, die Integration erst denkbar werden ließen.

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