Die Initiative „für mich. für uns. für alle.”
fördert ehrenamtliches Engagement in Deutschland

Deutscher Bürgerpreis

Die Nominierten des 15. Deutschen Bürgerpreises stehen fest

Helfen WOLLEn

Wir schenken Wärme!

Frau Schwabe, Sie haben die Initiative ‚Helfen WOLLEn‘ gegründet und machen sich gemeinsam mit den anderen Mitgliedern ehrenamtlich stark für obdachlose Menschen in Berlin.

Warum und wie tun Sie das?

Katja Schwabe: Gerade Obdachlose haben keine Lobby. Sie leben am Rand unserer Gesellschaft und nur sehr wenige Menschen helfen Ihnen. Da hatte ich schon länger das Bedürfnis etwas zu tun. Außerdem stricke ich sehr gerne. Irgendwann fiel mir ein, dass ich für die Bedürftigen in Berlin stricken könnte.

Wie wurde daraus eine Initiative?

Katja Schwabe: Nachdem ich einmal damit angefangen hatte, kam ich auf die Idee, eine Facebook-Seite dazu einzurichten. Ich wollte das vor allem Freunden zeigen. Aber innerhalb kürzester Zeit wurde die Seite mehrere hundert Male geliked und geteilt. Und die ersten Anfragen kamen über Facebook, ob ich Interesse an Unterstützung hätte. Zum größten Teil haben mir damals wildfremde Menschen ihre Hilfe angeboten.

Wie wichtig ist das Internet für dieses gesellschaftliche Engagement?

Katja Schwabe: Es verschafft unserem Einsatz eine Bekanntheit und eine Reichweite, die er sonst nicht hätte. Und es vereinfacht die Organisation enorm. Wenn unsere Mitglieder einmal pro Woche auf dem Alexanderplatz die Mützen, Decken und Schals an Obdachlose verteilen, oder wenn wir uns zum Stricken treffen wollen, p wir das nur auf Facebook zu posten – und alle wissen Bescheid. Auch unsere Bedarfslisten teilen und ergänzen wir online. Alle haben Zugriff darauf. Einfacher geht es nicht.

Was versprechen Sie sich von diesem Einsatz?

Katja Schwabe: Wir wollen dazu beitragen, mehr Aufmerksamkeit für das Los der Obdachlosen zu schaffen. Und wir wollen zeigen, dass sie ganz normale Menschen sind, die aber dringend unsere Hilfe brauchen.

Theresa und Katja, Ehrenamtliche der Initiative Helfen WOLLEn