alleineinboot

Offenes Miteinander

Wie kommen Einheimische und Flüchtlinge einander näher? Zunächst einmal müssen sie sich begegnen. Um die Rahmenbedingungen für ein offenes Miteinander zu schaffen, gründete sich die im schleswig-holsteinischen Segeberg die Initiative „Alle in ein Boot“. Die Jugendlichen bauen Berührungsängste ab, beispielsweise indem sie Foto- und Textausstellungen, gemeinsame Gottesdienste oder Lesungen organisieren. Sie starteten eine „Werkstatt“ mit Freizeitangeboten rund um Musik, Kunst, Sport, Spiele und den gemeinsam angelegten Garten. Jeden dritten Dienstag des Monats öffnet die „Mischbar“, wo Asylsuchende, Freunde und Interessierte sich austauschen und Zeit miteinander verbringen.

Mit ihrem gesellschaftlich hochrelevanten und äußerst vorbildlichen Engagement trügen die Jugendlichen entscheidend zu einer besseren Willkommenskultur bei und erleichterten den Flüchtlingen den Einstieg in den deutschen Alltag, so die Jury des Deutschen Bürgerpreises.